Tuesday, September 29, 2026

Sieben Jahre, zahlreiche Hürden und der feste Wille, nicht aufzugeben: Mit dem Solarpark Söhnstetten haben die Familien Seeßle und Kröner ein außergewöhnliches Bürgerenergieprojekt verwirklicht. Heute erzeugen 29.016 Solarmodule mit 18,7 Megawatt Leistung jährlich rund 21 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom, rechnerisch genug für etwa 6.000 Haushalte.
Was 2019 mit der Idee begann, erneuerbare Energie auf eigenen Flächen zu erzeugen, wurde zu einem Projekt voller Herausforderungen: fehlende Netzanschlussmöglichkeiten, aufwendige Genehmigungen, Umweltgutachten, hohe Infrastrukturkosten und komplexe Finanzierungsfragen. Mehrfach stand das Vorhaben auf der Kippe. „Es gab immer wieder Momente, in denen man sich gefragt hat, ob das überhaupt noch realisierbar ist. Doch aufgeben war für uns nie die richtige Option“, sagt Andreas Kröner.

Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Umsetzung war die Zusammenarbeit mit ingenia projects aus Kirchberg an der Jagst. Gemeinsam wurden technische, wirtschaftliche und vertragliche Lösungen entwickelt und das anspruchsvolle Vorhaben bis zur Baureife und Realisierung geführt.
Gerade der steinige Untergrund der Schwäbischen Alb stellte hohe Anforderungen an Planung und Bau. Insgesamt wurden 11.032 Stahlpfosten für die Unterkonstruktion in den steinigen Boden gerammt, 29.016 Hochleistungsmodule installiert und rund 268 Kilometer Kabel verlegt. Der erzeugte Strom wird gemeinsam mit benachbarten Windkraftanlagen über das Umspannwerk in das Hochspannungsnetz eingespeist.
„Komplexe Energieprojekte brauchen mehr als gute Technik. Sie brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen, und Partner, die auch dann Lösungen finden, wenn der einfache Weg nicht funktioniert“, sagt Ralf Stier, Geschäftsführer von ingenia projects. „Genau dafür steht dieses Projekt. Die Familien haben über sieben Jahre mit Mut und fester Entschlossenheit an ihrer Vision festgehalten. Und wir danken dafür, dass wir diesen Weg mit unserer Erfahrung in Planung und Realisierung begleiten durften.“

Der Solarpark vermeidet jährlich rund 8.000 Tonnen CO₂-Emissionen. Gleichzeitig profitiert die Gemeinde Steinheim durch eine finanzielle Beteiligung von 0,2 Cent je erzeugter Kilowattstunde und zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen. Für die Familien hat der Solarpark deshalb auch mit Blick in die Region große Bedeutung. Das Projekt zeigt, was entstehen kann, wenn unternehmerischer Mut, regionale Verantwortung und technische Kompetenz zusammenkommen.
„Die Energiewende findet nicht irgendwo statt. Sie entsteht hier vor Ort, wenn Menschen bereit sind, eine Idee auch über Widerstände hinweg zu verfolgen“, so Kröner. Der Solarpark Söhnstetten steht damit für eine Energiewende mit Haltung: regional initiiert, über Jahre beharrlich verfolgt und mit starken regionalen Partnern erfolgreich in die Realität umgesetzt.

ingenia projects GmbH & Co. KG plant und realisiert Photovoltaikanlagen in jeder Größenordnung für Industrie, Gewerbe und öffentliche Auftraggeber. Seit eineinhalb Jahrzehnten entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Energielösungen auf Dach- und Freiflächen und begleitet seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Potenzialanalyse über Planung, Genehmigung und Umsetzung bis zur schlüsselfertigen Übergabe.
Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch Batteriespeicherlösungen sowie auf Wunsch die langfristige technische und kaufmännische Betriebsführung. Der Fokus liegt auf wirtschaftlich tragfähigen Projekten, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Energieversorgung nachhaltiger, unabhängiger und zukunftssicher aufzustellen.
Über die gesamte Laufzeit bietet ingenia auch das Monitoring und die Wartung der Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher sowie aller elektrischer Anlagen in den jeweiligen Gewerbe- und Industriebetrieben an und ist so dauerhafter und verlässlicher Partner ihrer Kunden.