Friday, January 16, 2026

In den kommenden Jahren stehen viele landwirtschaftliche Betriebe vor einer großen Herausforderung: Die EEG-Vergütung für bestehende Photovoltaikanlagen läuft nach 20 Jahren ab. Zahlreiche PV-Anlagen wurden in der Vergangenheit mit attraktiven Einspeisevergütungen gebaut. Doch was bedeutet der Ablauf der Förderung für künftige Erträge und Wirtschaftlichkeit? Ist ein rentabler Weiterbetrieb möglich oder muss die PV-Anlage abgebaut werden?
Die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat viele landwirtschaftliche Betriebe dazu motiviert, in Photovoltaik zu investieren. Die auf 20 Jahre garantierten Vergütungssätze machten PV-Anlagen zu stabilen Renditeobjekten. Die vorhandenen Dachflächen konnten genutzt werden, um eine zusätzliche von den Agrarmärkten unabhängige Einnahmequelle aufzubauen. Im Vordergrund stand die Einspeisung ins öffentliche Netz.
• Ist meine PV-Anlage ohne EEG-Förderung noch wirtschaftlich?
• Welche Vermarktungsmöglichkeiten habe ich nun?
• Kann ich den Solarstrom auch selbst nutzen?
• Lohnt sich ein Repowering?
Eine der möglichen Antworten auf diese Fragen ist die Integration von Batteriespeichern. Während bisher der erzeugte Strom ins Netz eingespeist wurde, rückt nun der Eigenverbrauch in den Mittelpunkt.
1. Mehr Unabhängigkeit vom Stromnetz
Mit einem Batteriespeicher lässt sich der selbsterzeugte Solarstrom dann nutzen, wenn er gebraucht wird – auch abends und nachts. Das reduziert teuren Netzbezug und macht den Betrieb unabhängiger von steigenden Energiepreisen.
2. Bessere Wirtschaftlichkeit trotz weggefallener EEG-Erlöse
Ohne EEG-Vergütung sinken die Einnahmen aus der Einspeisung. Durch den Einsatz eines Batteriespeichers gewinnen Betriebe durch mehr Autarkie neue Potenziale – z. B. durch Kosteneinsparungen beim Stromeinkauf oder Reduktion von Bezugslastspitzen.
3. Flexibilität für moderne Hofprozesse
Bereits heute sorgt vorhandene Stalltechnik für einen hohen Stromverbrauch im Betrieb. Mit zunehmender Automatisierung in der Landwirtschaft und den Einsatz von modernen Produktionsanlagen wird dieser Kostenfaktor an Relevanz zunehmen. Batteriespeicher in Kombination mit der eigenen PV-Anlage helfen, den steigenden Strombedarf wirtschaftlich zu decken und unterstützen somit die Modernisierung und Absicherung der Zukunftsfähigkeit des Betriebes.
4. Vorbereitung auf Direktvermarktung und neue Geschäftsmodelle
Für viele Betriebe wird die Direktvermarktung des Stroms nach dem EEG-Ende relevant. Batteriespeicher können helfen, den selbst erzeugten Strom dann zu vermarkten, wenn der Preis an der Börse am attraktivsten ist.
Der moderne landwirtschaftliche Betrieb von heute denkt weiter:
Gerade für Betriebe mit hohen Stromverbräuchen (z. B. ab 50.000 kWh/Jahr) lohnt sich der Blick auf skalierbare Speicherlösungen – von kompakten Gewerbespeichern über größere Containerlösungen, auch in Kombination mit Elektromobilität am Hof. Investitionen in Batteriespeichersysteme stärken die Zukunftsfähigkeit des Betriebes.
Das Auslaufen der EEG-Förderung ist kein Ende, sondern ein Wendepunkt:
Mit intelligenter Photovoltaik-Speicher-Strategie machen Sie Ihren Betrieb energie- und wirtschaftlich zukunftssicher. Wir freuen uns darauf, Sie auf der LandMesse zu treffen und gemeinsam Ihre nächsten Schritte zu planen!
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Wir sind für Sie und Ihre Fragen da –
auf der LandMesse in Ilshofen
am 24. und 25. Januar
Hohenlohe Arena Ilshofen, Halle 2, Stand 40 + 41.
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• Weiterbetrieb und Repowering Ihrer PV-Anlage nach Ablauf der EEG-Förderung
• Wirtschaftlichkeit und Eigenverbrauchsoptimierung
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